Frankfurt/Main. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Halbjahr die schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen und die Buchungszurückhaltung im Passagiergeschäft zu spüren bekommen. Der Konzern verbuchte einen Umsatz in Höhe von gut 1,2 Milliarden Euro. Das sind 17,1 Millionen Euro beziehungsweise 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.
Im Laufe des vergangenen Jahres verkaufte Fraport 51 Prozent der Kapitalanteile an der Firma FCS Frankfurt Cargo Services und trennte sich von der Gesellschaft Air-Transport IT Services. Bereinigt um diese Änderungen erhöhte sich der Konzern-Umsatz um 19,2 Millionen Euro (plus 1,6 Prozent). Unter dem Strich verringerte sich der Gewinn im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent auf 378,4 Millionen Euro.
Das Passagieraufkommen sank in den ersten sechs Monaten infolge von Terroranschlägen in verschiedenen Ländern im Vorjahresvergleich um 0,9 Prozent auf 28,7 Millionen. Gleichzeitig erhöhte sich das Frachtaufkommen um 0,4 Prozent auf über 1,0 Millionen Tonnen. Der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte beurteilt die vorgelegten Halbjahreszahlen angesichts des schwierigen Umfelds als solide. (ag)