Leverkusen. An der baufälligen Leverkusener Rheinbrücke ist die vierte und damit letzte Schrankenanlage in Betrieb genommen worden. Seitdem sei die Brücke vollkommen frei von Fahrzeugen mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht, vermeldete Straßen.NRW einige Stunden nach der Inbetriebnahme am Freitagmorgen. Es komme aber zu Verkehrsbehinderungen, vor allem in den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag. Besserung sei in Sicht, «wenn sich die Verkehrsteilnehmer auf die neue Situation eingestellt haben und die LKW-Fahrer die Sperrung kennen.»
Die vier Schrankenanlagen sollen verhindern, dass zu schwere Lastwagen trotz eines bestehenden Verbotes auf die Brücke fahren. Die Erschütterungen gelten als Hauptgrund für die zahlreichen Schäden an dem Bauwerk. Die vier Anlagen wurden nach und nach in Betrieb genommen. Seit dem Start am 29. September seien bereits mehr als 300 Lastwagen und Busse an der Überfahrt gehindert worden, teilte Straßen.NRW mit. (dpa)