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Flottentransformation: Runder Tisch im bayerischen Wirtschaftsministerium

03.04.2025 13:46 Uhr | Lesezeit: 3 min
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger traf sich mit Vertretern der bayerischen Logistikbranche
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger empfing Vertreter der bayerischen Logistikbranche
© Foto: Gottardi/StMWi

Vertreter aus der Nutzfahrzeugindustrie und Logistik waren im bayerischen Wirtschaftsministerium zu Gast, um Strategien zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs zu diskutieren.

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei einem Runden Tisch im Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit Vertretern von Lkw-Herstellern und der Logistikbranche erörtert, was nötig ist, um emissionsfreie Antriebstechnologien voranzubringen.

"Wenn der Bund wirklich mehr emissionsfreie Lkw will, muss er die Branche gezielt unterstützen und Planungssicherheit herstellen“, betonte Aiwanger. Die Logistikbranche warte ab, was an Signalen kommt. Hier sei die neue Regierung in Berlin gefordert. „Für den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe sind Förderprogramme für Elektro- und Wasserstoffantriebe sowie eine unbefristete Befreiung von der Lkw-Maut nötig, die die Nachteile hoher Anschaffungspreise ausgleichen. Wenn größere Stückzahlen in den Markt kommen, sinken auch die Preise“, sagte Aiwanger.

Die Unternehmen beklagten nach Ministeriumsangaben zu viel Bürokratie und Zeitverzögerung bei der Errichtung eigener Ladestationen. Darüber hinaus gebe es zu wenig Planungssicherheit bezüglich langfristiger Mautbefreiung und noch zu hoher Preise für den Strom an der eigenen Ladesäule, für Wasserstoff an der Tankstelle und zu hohe Fahrzeugpreise sowie Unklarheit über den Absatz gebrauchter Fahrzeuge.

Die Dekarbonisierung im Straßengüterverkehr biete insgesamt viele Chancen. Bayerische Nutzfahrzeug-Hersteller wie MAN Truck & Bus könnten sich als Technologieführer in einem zukunftsträchtigen Markt positionieren. Logistiker hätten die Chance, langfristig Kosten zu senken.

Im Gegensatz zur bisherigen Bundespolitik unterstütze Bayern die Mobilitätswende mit umfangreichen Förderprogrammen, merkte der Staatsminister an. Investiert werde in den Ausbau der Infrastruktur für Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und Elektro-Ladestationen. „Zudem werden auch Hersteller zielgerichtet bei der Technologieentwicklung für emissionsfreie Lkw unterstützt", so Aiwanger.

Zum Runden Tischen waren mehr als 20 Vertreter von MAN Truck & Bus, der Logistikbranche und Betreiber von Energieinfrastruktur-Unternehmen eingeladen.

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