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Containerschifffahrt: Schiffsbetriebkosten stiegen 2005 stark an

13.04.2007 09:25 Uhr
schiff
Das deutsche Feederschiff Anke Ehler kann rund 660 TEU befördern (Arndt)
© Foto: Arndt

Studie zur Containerschifffahrt zeigt steigende Personalkosten bei Schiffsbetrieben

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Hamburg/Kiel. Die Schiffsbetriebskosten in der Containerschifffahrt steigen weiter an. Das bestätigt eine aktuelle Studie der HSH Nordbank, die in Zusammenarbeit mit den Firmen Econum Unternehmensberatung und Ernst & Young erstellt wurde. Untersucht wurden in dem Dokument 172 Jahresabschlüsse von sogenannten Einschiffsgesellschaften deutscher Containerfrachter aus dem Berichtsjahr 2005. Die erste Studie dieser Art wurde für das Jahr 2000 erstellt und in den Folgejahren fortgeführt. In der aktuellen Ausgabe, die in Teilen weiter verfeinert und ergänzt wurde, wird deutlich, dass sich die Kostensteigerungen bei den Schiffsbetriebskosten als Ganzes auf neun Prozent gegenüber dem Jahr 2004 belaufen. Allerdings fielen die Veränderungen in den wichtigsten Kostenblöcken unterschiedlich stark auf. So stiegen beispielsweise die Personalkosten im Untersuchungszeitraum um etwa zehn Prozent gegenüber 2004. Immerhin: Die Personalkosten machen im Schiffsbetrieb etwa 40 bis 50 Prozent der Gesamtkosten aus. „Deutlich erhöht“ hatten sich im Betrachtungszeitraum auch die Schiffsunterhaltungskosten, wofür gestiegene Rohstoffpreise den Ausschlag gaben. Eine „kontinuierliche Steigerung“ stellte die Fachleute für die Versicherungskosten fest. Das betraf vor allem Frachter mit bis zu 4000 Standardcontainer (TEU). Kostensteigerungen stellten sich auch bei den Management und den Verwaltungskostenzuschlägen ein. Zudem gibt es bei der Kostenentwicklung einen generellen Sachzusammenhang zur Schiffsgröße. So ermittelten die Fachleute, dass für Containerfrachter bis 900 TEU sowie für Schiffe von 4000 bis 5500 TEU besonders hohe Kostensteigerungen vorlagen. Ausreißer fanden sich auch bei Schiffen in der TEU-Klasse 3000 bis 3999 TEU. Auch das stellte sich heraus: „Je älter ein Schiff, desto höher die Gesamtkosten.“ Bereits im Herbst dieses Jahres soll eine weitere Studie zur Schiffsbetriebskostenentwicklung vorliegen. Sie schließt dann den Zeitraum 2006 ein. (eha)

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