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Gesundheits-Angebote für die Transport- und Logistikbranche

03.04.2025 12:00 Uhr | Lesezeit: 7 min
Ein Mann in orangener Warnweste und gelben Schutzhelm sitzt in einem Lager und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Rücken
Wer im Lager schwer heben muss, ist anfällig für Rücken- und Muskel-Skelett-Erkrankungen – ebenso wie Berufskraftfahrer oder Büroangestellte, die viel sitzen müssen
© Foto: SpaceOak-stock.adobe.com

Gesetzliche Krankenkassen haben eine große Bandbreite an präventiven Maßnahmen, die sie Arbeitgebern im Zuge des betrieblichen Gesundheitsmanagements anbieten – auch für die speziellen gesundheitlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden in der Transport- und Speditionsbranche.

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Gesetzliche Krankenkassen sind an der Prävention von Krankheiten ihrer Versicherten interessiert – schließlich müssen sie am Ende die Kosten tragen. Und Vorbeugen ist angenehmer als Behandeln. Eine gute Schnittstelle dafür bieten die Arbeitgeber, die gleichermaßen an gesunden Mitarbeitern interessiert sind, die beruflichen Belastungen kennen und zudem für eine Integration von Gesundheitsmaßnahmen im Arbeitsalltag sorgen können. Hier greift die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), die ein Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen bieten ein breit aufgestelltes Angebot an Maßnahmen, wie Kurse, Webinare, Apps oder Beratungsgesprächen zu den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden. Dies wird an die jeweiligen Bedürfnisse des einzelnen Betriebes angepasst und teilweise auch finanziell bezuschusst. Sie unterstützen die Unternehmen mit Gesundheitsressourcen, um dort nachhaltige Strukturen aufbauen zu können.

Maßnahmen gegen Rücken-/Muskel-Skelett-Erkrankungen, Stress, Sucht und mangelhafte Ernährung

Da Arbeiter in der Logistik oft schwer heben müssen und Berufskraftfahrer sowie Angestellte in der Disposition lange Zeiten sitzen, sind Mitarbeiter in jedem Bereich der Branche anfällig für Rücken- und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Der stete Zeitdruck, unter dem die Arbeiter stehen, sorgt für viel Stress und damit einhergehend für eine eminente Sucht-Gefahr – wie die Zigarette zur Beruhigung – und eine Ernährung, die häufig nach der Zubereitungszeit und weniger nach den Inhaltsstoffen ausgewählt wird.

Deshalb haben wir die größten gesetzlichen Krankenkassen (Mitgliederzahl, Stand Januar 2025) kontaktiert und eine Übersicht zusammengestellt, was die Krankenkassen den Arbeitgebern eigentlich anbieten:

Welche Präventations-Maßnahmen bieten die Krankenkassen Arbeitgebern bezüglich Rücken-/Muskel-Skelett-Erkrankungen?

IKK Die IKK bietet verschiedene Vorträge, Workshops, Trainings und Tests an, die Ihren Mitarbeitenden wertvolles Wissen und praktische Tipps vermitteln und in einzelnen Maßnahmen wie einem Gesundheitstag oder einem zusammenhängenden betrieblichen Gesundheitsmanagement unmittelbar umgesetzt werden können. Der Rücken ist der Dreh- und Angelpunkt für eine aufrechte Haltung und alle Bewegungen. Es wird wertvolles Hintergrundwissen zum Thema Rückengesundheit vermittelt, Arbeitsabläufe bewertet, und Ausgleichsübungen zur Mobilisation, Kräftigung und Dehnung der Muskulatur gezeigt. Weiterhin unterstützt die Krankenkasse Arbeitgebende bei der Ein- und Durchführung eines umfangreichen und systematisch angelegtem betrieblichen Gesundheitsmanagement.  
KKH

Die KKH veranstaltet in Unternehmen vielseitige Gesundheitstage, an denen unter anderem Screenings, Vorträge und Mitmach-Aktionen speziell zum Thema Bewegung und insbesondere zur Rückengesundheit stattfinden. Mit einem Balance[1]Board können Teilnehmende beispielsweise ihre Koordinationsfähigkeit und Körperstabilität testen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, bei einem Beweglichkeitstest, die Beweglichkeit von Bein- und Brustmuskulatur sowie der Wirbelsäule zu testen. Anschließend werden persönliche Übungsempfehlungen vermittelt. Wir bieten außerdem webbasierte Seminare für Azubis, Führungskräfte und Mitarbeitende, in denen wir Wissen zum Thema Bewegung vermitteln, an sowie Präventionskurse (auch für Mitarbeitende, die nicht bei der KKH versichert sind).

AOK Diverse Analyseinstrumente; Beratung zum Thema Ergonomie, zahlreiche individuelle Programme, die am Bedarf des Unternehmens ausgerichtet sind.
BARMER

Im Bereich Bewegungsförderung beziehungsweise Muskel-Skelett-Erkrankungen bietet die BARMER eine Vielzahl an Check-ups, Trainings- und Beratungsmodulen, Vorträgen sowie Workshops. Sie können sowohl digital als auch analog umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Analysen zur Kraftmessung (Back Check), Ergonomieberatungen, Rückencoachings, bewegte Pausen, aber auch App-basierte Angebote wie die Moving-App.

DAK

Individuelle Angebote je nach Bedarf des Unternehmens. Hierzu gehören Analyse-Maßnahmen und konkrete Hilfestellungen direkt am Arbeitsplatz. Darüber hinaus bietet unsere Gesundheitsplattform topfit@work die ort- und zeitunabhängige Möglichkeiten das Gesundheitswissen aufzubauen und praktische Tipps für den Berufsalltag zu erhalten. Dieses ist gerade für dezentrale Strukturen besonders vorteilhaft. Ergänzt wird unser Angebot durch diverse Kurse, Workshops, Seminare zur Vorbeugung von Rücken- und Muskel-Skelett-Erkranungen.

TK Bewegungsmangel, Dauersitzen, statisches Stehen oder schwere körperliche Arbeit können den Rücken belasten. Doch ein gesunder Rücken ist keine Zauberei: Ein ergonomisch optimal gestalteter Arbeitsplatz kann die Belastung mindern. Die Techniker bietet Ihrem Unternehmen nachhaltige Lösungen wie Ergonomieberatungen oder Wirbelsäulenscreenings.
Männlicher Patienten fasst sich an den Rücken während der ärztlichen Untersuchung einer neben ihm stehenden Ärztin
Rücken- und Muskel-Skelett-Erkrankungen sind ein häufiges Problem in Transport-, Speditions-, und Logistikunternehmen
© Foto: Albina Gavrilovic/GettyImages

Welche Präventations-Maßnahmen bieten die Krankenkassen Arbeitgebern bezüglich Stress?

IKK

In der modernen Arbeitswelt ist Stress ein häufiger Begleiter, deshalb werden Informationen über potenzielle Stressauslöser vermittelt und Möglichkeiten der Stressverringerung und Stressbewältigung gelehrt. Die IKK bietet Trainings zum Stressmanagement und Ressourcenstärkung an und unterstützt Beschäftigte zudem mit der „IKK bewegt-App“ unter anderem in den Kategorien Stressmanagement, Gesundes Miteinander und Sicher am Arbeitsplatz, um ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten.

KKH

Zum Thema Stress gibt es bei der KKH ebenfalls Gesundheitstage mit Screenings (beispielsweise einem Stresstest, bei dem das eigene Stressempfinden und -level analysiert wird und anschließend individuelle Handlungsempfehlungen erarbeitet werden), Vorträgen (auch speziell zum Thema Schichtarbeit) und Mitmach-Aktionen. Diese sind dann speziell auf die Themen Stress und Entspannung abgestimmt. Angeboten werden unter anderem sogenannte Blitzentspannungsübungen, die Teilnehmende einfach in den Arbeitsalltag integrieren können. Darüber hinaus gibt es auch hier Online-Seminare für Azubis, Führungskräfte und Mitarbeitende sowie verschiedene Präventionskurse (auch für Mitarbeitende, die nicht bei der KKH versichert sind).

AOK Online-Programm „Gesund führen“; Online-Seminare zu verschiedenen Schwerpunktthemen; unterschiedliche Analyseinstrumente; zahlreiche individuelle Programme je nach Bedarf des Unternehmens.
BARMER Für den Umgang und die Reduktion von Stress verfügt die BARMER über zahlreiche Check-ups, Trainings- und Beratungsmodule, Vorträge und Workshops. Sie sind digital und analog umsetzbar. Die Angebote reichen etwa von Check-ups zur Messung der Herzratenvariabilität, Beratungen zur Verbesserung der Schlafqualität, Resilienz-Workshops und Seminaren zur Gestaltung eines gesunden Miteinanders bis hin zu Kursangeboten wie Yoga. Hervorzuheben sind wissenschaftlich basierte Online-Trainings zur Stressreduktion, Achtsamkeitsmeditation über die App 7mind und generell Angebote für Führungskräfte, die das Thema „Gesunde Führung“ beinhalten.
DAK Stress- und Resilienz-Workshops. Kurse (z.B.Autogenes Training), Zusätzlich bieten wir mit dem DAK Antistress-Coaching eine digitale Alternative (Balloon-APP). Daneben bieten wir den Führungskräften die Möglichkeiten der Fortbildung, um gesund zu führen und ihre Einflussnahme beim Thema Stress besser zu verstehen und achtsamer im Umgang mit den Mitarbeitenden zu werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeiten berufsspezifische Vorträge wahrzunehmen.  
TK Kommen Sie auf uns zu und lassen sich zu unserem individuellen Angebot beraten: Es umfasst Fachvorträge, Seminare, Gesundheitsmodule wie Stresstypbestimmung und Entspannungscoaching, Gesundheitstage, Kurse im Unternehmen und vieles mehr.
Frau im Büro meditiert mit geschlossenen Augen, von den Seiten werden ihr diverse Dinge gereicht
Es gilt Herr über den Alltagsbegleiter Stress zu werden
© Foto: fizkes/GettyImages

Welche Präventations-Maßnahmen bieten die Krankenkassen Arbeitgebern bezüglich Sucht?

IKK Suchtprobleme haben Auswirkungen auf das Betriebsklima, die Arbeitssicherheit und -leistung sowie
die Gesundheit. Deshalb bietet die IKK Trainings an, um Ihre Mitarbeitenden für die Gefahr zu sensibilisieren. Dabei wird wichtiges Wissen zum frühzeitigen Erkennen von Suchtproblemen im Beruf und „Handwerkszeug“ für Arbeitgebende und Mitarbeitende für den richtigen Umgang mit Betroffenen und die Erarbeitung eines betrieblichen Handlungskonzeptes vermittelt.
KKH

Die KKH veranstaltet Gesundheitstage mit Messungen, beispielsweise einem Lungenfunktionstest, bei dem festgestellt werden kann, ob Einschränkungen der Lungenfunktion vorliegen. Darüber hinaus gibt es Vorträgen und Mitmach-Aktionen speziell zum Thema Sucht. Dazu zählt zum Beispiel ein Rauschbrillenparcours. Mit Hilfe einer sogenannten Rauschbrille wird ein Rauschzustand von 1,3 Promille simuliert. So erleben die Mitarbeitenden hautnah, welche Auswirkungen übermäßiger Alkoholkonsum hat. Auch zu diesem Thema gibt es weiterführende Online-Seminare für Azubis, Führungskräfte und Mitarbeitende sowie Präventionskurse (auch für Mitarbeitende, die nicht bei der KKH versichert sind).

AOK Je nach Bedarf des Unternehmens (bspw. vorherrschende Prävalenz des Missbrauches einer bestimmten Substanz) gibt es hier unterschiedliche Angebote.
BARMER Der Suchtprävention dienen digitale Trainings zur Rauchentwöhnung sowie zu einem bewussten Umgang mit Alkohol. Darüber hinaus hat die BARMER zielgruppengerechte Workshop-Formate für Auszubildende, um für den Umgang mit Alkohol, Drogen und Medienkonsum zu sensibilisieren. Das Angebot wird ergänzt durch Seminare für Führungskräfte, die das Erkennen von Belastungen sowie den damit einhergehenden Umgang thematisieren.
DAK Nichtraucher-Kurse, Ausbildung zum Suchtbeauftragten, Medienkompetenz für Mitarbeitende und Führungskräfte.
TK

Die TK bezuschusst unterschiedliche Methoden zum Nichtrauchen. Ist das Programm zertifiziert, steht Ihrer Teilnahme grundsätzlich nichts mehr im Wege.

Gruppe von Geschäftsleuten rauchen vor dem Bürogebäude
Suchtprävention umfasst nicht nur Rauchen, auch der regelmäßige Alkoholkonsum wird thematisiert
© Foto: zoranm/GettyImages

Welche Präventations-Maßnahmen bieten die Krankenkassen Arbeitgebern bezüglich Ernährung?

IKK

Mit der „IKK bewegt-App“ unterstützt die IKK Beschäftigte auch in den Kategorien Ernährung und Bewegung, um ihren Alltag gesünder zu gestalten. Auch verschiedene Vorträge und Trainings zu einer gesundheitsgerechten Verpflegung im Arbeitsalltag sowie motivierende Praxishilfen und Tipps für den Berufsalltag werden angeboten.

KKH

Beim „Gesundheitstag Ernährung“, den die KKH in Unternehmen veranstaltet, gibt es für Mitarbeitenden die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen ihren Gesundheitszustand zu testen und Wissen über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu erwerben. An einer Station können beispielsweise Blutzucker und Blutdruck bestimmt werden. Zusätzlich sind verschiedene Analysen möglich, die unter anderem den Stoffwechsel überprüfen oder das eigene Diabetes-Risiko ermitteln. Bei Vorträgen und Mitmach-Aktionen erlernen die Mitarbeitenden, Ernährungsempfehlungen sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag. Zusätzlich gibt es webbasierte Seminare für Azubis, Führungskräfte und Mitarbeitende sowie Präventionskurse (auch für Mitarbeitende, die nicht bei der KKH versichert sind).

AOK Diverse Analyseinstrumente, verschiedene Angebote, die von gesunder Ernährung im Schichtdienst bis hin zur Kantinenberatung reichen.
BARMER Im Bereich Ernährung verfügt die BARMER über verschiedene Check-ups, Trainings- und Beratungsmodule, Vorträge sowie Workshops, die sowohl digital als auch analog umgesetzt werden können. Entsprechende Beispiele sind die Ganzkörperfettmessung auf Basis der Infrarotspektroskopie, Ernährungssprechstunden, Vorträge zu herzgesunder Ernährung sowie Ernährung im Schichtdienst. Angeboten werden zudem Workshops zum meal prepping, zur Stärkung des Immunsystems und Aktionsstände zu verschiedenen Ernährungsthemen.
DAK Über 40 Themen zur gesunden Ernährung. Vom Vortrag über Workshops und Kursen ist alles dabei. Auch eine individuelle Ernährungsberatung ist möglich. Beispiel-Themen: Meal-Prep, On the Road – gesunde Ernährung im Außendienst, Günstig & Gut – Clever sparen beim Einkauf und Zuhause, u.v.m.
TK Die Techniker bietet Unternehmen ein umfassendes Angebot, wie sie ihre Mitarbeitenden für eine ausgewogene Ernährung sensibilisieren können: mit Fachvorträgen, Gesundheitsaktionen, Workshops, Gesundheitskursen oder Kantinenberatung - ganz auf Ihren Bedarf abgestimmt.
Zwei Lkw-Fahrer sitzen in der Fahrerkabine und essen
Eine ausgewogene Ernährung ist essentiell für ein gesundes Leben
© Foto: Drazen-stock.adobe.com
  Welche besonderen Leistungen bieten Sie an, die Sie von den anderen Krankenkassen unterscheidet?
IKK

Seit vielen Jahren arbeitet die IKK classic mit klein- und mittelständischen Betrieben im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zusammen und kennt deren Bedürfnisse. Passgenaue, individuelle Maßnahmen sind für uns deshalb nicht nur Lippenbekenntnisse, sondern gelebte Praxis. Kein BGM-Prozess gleicht dem anderen. Die Maßnahmen werden genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten. Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, mit uns ein systematisches BGM durchzuführen, steht am Anfang immer die Analyse der gesundheitlichen Situation, um Problemstellungen zu erkennen und gemeinsam mit dem Unternehmen Lösungsansätze zu entwickeln. Je passgenauer die konkreten Ansätze erkannt werden, desto besser. Dieser individuelle Ansatz liegt uns besonders am Herzen und unterscheidet uns von unseren Mitbewerbern. Jedes Unternehmen soll entsprechend seiner Voraussetzungen das für seine Bedürfnisse perfekte BGM realisieren können. Deshalb gibt es bei der IKK classic keine Maßnahmen „von der Stange“. Zu nennen wären hier unsere speziellen Seminarangebote zu gesunden Fühen, zur psychschen Gesundheit oder erfolgeichen Kommunikation im Betrieb oder das Coaching „Leben in Balance“ führ Geschäftsführende und ihre Lebenspartner.

KKH

Für Berufstätige, die viel hinter dem Steuer sitzen, bietet die KKH Autoübungen in mehreren Sprachen an (https://www.kkh.de/firmenkunden/gesundheit-betrieb/autouebungen). In Videos, die in Deutsch, in leichter Sprache, Englisch, Französisch, Polnisch und Russisch zum Download verfügbar sind, gibt es Input für einfache, kurze Mobilisationsübungen. Es gibt darüber hinaus ein Angebot zur bewegten Pause, das für alle Interessierten online abrufbar ist (www.kkh.de/bewegtepause) sowie spezielle Angebote zur Schichtarbeit, digitale Präventionskurse und im Rahmen der Betrieblichen Gesundeitsföderung in kooperierenden Unternehmen einen Zugang für 12 Monate für die digitale Fitness-Plattform Gymondo.

AOK

Die Vorgehensweise der AOK im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung / BGM orientiert sich sehr stark an den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens. In der Regel werden daher in Form einer Beratung des Unternehmens die aktuellen Bedarfe zunächst erfasst und darauf basierend individuelle Maßnahmen speziell für das Unternehmen definiert.

BARMER Bundesweit beschäftigt die BARMER 120 speziell ausgebildete Beraterinnen und Berater für das Thema Gesundheitsmanagement. Diese werden bei Bedarf durch bundesweit agierende Vertragspartner unterstützt. Darüber hinaus hält die BARMER Lösungen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wie den Digital Health Guide (DHG) vor. Hier werden Beschäftigte mit der DHG-App zu einem gesünderen Lebensstil angeleitet und motiviert. Arbeitgeber erhalten anhand anonymisierter Datensätze einen Überblick über den kumulierten Gesundheitszustand der Belegschaft, um das Betriebliche Gesundheitsmanagement effektiver gestalten zu können.
DAK

Um unsere Angebote kennenzulernen, bieten wir regelmäßig digitale Gesundheitstage an, an denen jeder teilnahmen darf, solange noch freie Plätze buchbar sind. Des Weiteren bieten wir den Unternehmen mit dem DAK Business Consulting bundesweit eine ganzheitliche und individuelle Beratung und Betreuung, um das Unternehmen in eine gesunde Zukunft zu steuern. An dieser Stelle möchten wir auch die digitale Gesundheitsplattform topfit@work hervorheben. Gerade für Unternehmen mit dezentralen Strukturen oder wo die Mitarbeitenden viel außerhalb der Standorte aufzufinden sind, bietet es neben viel berufsspezifischen Content und Modulen zum Aufbau der Gesundheitskompetenz auch eine gute Möglichkeit das Thema BGF im Unternehmen zu kommunizieren und darüber Maßnahmen zu planen oder Inhalte bereitzustellen. Der Aufbau der Gesundheitskompetenzen mit dem Einstieg ist Berufsleben ist uns und unseren Partnern besonders wichtig, daher werden unsere Azubi-Programme sehr häufig in Anspruch genommen. Hierbei bauen wir während der Ausbildung die Gesundheitskompetenz der Beschäftigen von morgen auf.   

Eine vortrgende Person gestikuliert vor vier unscharfen Personen in einem hell erleuchteten Büro
"Von einem durchdachten betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) profitieren alle Beteiligten" – IKK 
© Foto: Delmaine Donson/GettyImages
  Bezuschusst Ihre gesetzliche Krankenkasse Arbeitgeber bei bestimmten BGM-Maßnahmen? Wenn ja, welche? Und in welcher Größe?
IKK

Die Teilnahme Ihres Betriebs am BGM der IKK classic ist der Krankenkasse eine besondere de Förderung wert. Betriebe erhalten 500 Euro, sofern mindestens drei IKK-versicherte Beschäftigte an den BGM-Maßnahmen teilgenommen haben. Der Bonus für teilnehmende IKK-Versicherte beträgt pro Beschäftigten 150 Euro.

KKH Die KKH analysiert die Situation der Unternehmen und erarbeitet im Anschluss den richtigen Ansatz für gesunde und motivierte Mitarbeitende. Interessierten Unternehmen erhalten von der KKH also ein eigenes, bedarfsbezogenes Angebot nach dem „Leitfaden Prävention“ mit verschiedensten Maßnahmen, die wir selbst durchführen. Darüber hinaus bezuschussen wir keine weiteren Maßnahmen.
AOK Grundsätzlich bezuschusst und unterstützt die AOK Arbeitgeber bei der Auswahl, Planung, Umsetzung und Evaluation verschiedener BGM-Maßnahmen. Der Art sowie der Umfang der Maßnahmen wird individuell mit dem Unternehmen festgelegt, stets auf Grundlage des aktuellen Bedarfs.
BARMER Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements berät und fördert die BARMER Arbeitgeber jeglicher Größe und Branche. Das geht von Kleinunternehmen über Mittelständler bis hin zu Großunternehmen und Konzernen. Im vergangenen Jahr hat die BARMER 4.500 Unternehmen begleitet und finanziell bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt.
DAK

Der DAK Business Bonus ist Teil unserer betrieblichen Gesundheitsförderung und unseres DAK Business Consulting. Er ist eine Belohnung für das Engagement der Unternehmen. Diese nutzen unsere fundierte Beratung zu Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und unser breites Netzwerk an kompetenten Partnern für eine reibungslose Durchführung der Maßnahmen. Dafür können sie für erfolgreich durchgeführte Projekte bis zu 3000 Euro im Jahr erhalten. Darüber hinaus prüfen wir auch immer wieder neue Maßnahmen und Angebote und können diese im Rahmen einer Förderung mit bis zu 90% der Kosten bezuschussen.

Betriebliche Krankenversicherung, Sparschwein mit GEldmünzen und Stetoskop
Bestimmte BGM-Maßnahmen werden von einigen Krankenkassen bezuschusst
© Foto: khunkornStudio/ AdobeStock
  Welche Voraussetzungen müssen Arbeitgeber für die Zuschüsse erfüllen?
IKK Die Bezuschussung von 500 Euro gilt nur, wenn mindestens drei IKK-Versicherte am Training teilnehmen. Der Bonus für teilnehmende IKK-versicherte Beschäftigte beträgt 150 Euro.
KKH Sind Arbeitgeber daran interessiert, mit der KKH einen Gesundheitstag in ihrem Unternehmen durchzuführen, wird eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die die partnerschaftliche Zusammenarbeit regelt. Alle Angebote müssen den Anforderungen des „Leitfaden Prävention“ entsprechen.
AOK Generell ist für den Erfolg von BGM-Maßnahmen ein partizipatives, bedarfsorientiertes Vorgehen zielführend. Um nachhaltige Effekte zu erreichen, ist es darüber hinaus sinnvoll, Strukturen zu schaffen, die das Thema BGM langfristig bearbeiten (bspw. Arbeitskreis Gesundheit; BGM-Verantwortliche/r)
BARMER Um eine Förderung von BGM-Maßnahmen in Anspruch nehmen zu können, muss im Vorfeld eine Abstimmung zwischen Arbeitgeber und BARMER hinsichtlich der geplanten Maßnahmen sowie der Förderhöhe erfolgen. Darüber hinaus müssen die umgesetzten Maßnahmen grundsätzlich den Kriterien des Leitfadens Prävention nach §20b SGB V entsprechen.
DAK

Für den DAK Business Bonus erstellen wir ein maßgeschneidertes Konzept, führen die Maßnahmen durch und können je erfolgreiche durchgeführte BGF-Maßnahme bis zu 1.000 Euro Bonus auszahlen. Insgesamt sind bis zu 3.000 Euro Bonus pro Jahr möglich. Mitmachen lohnt sich auch für Beschäftigte! Haben Unternehmen mit uns eine Vereinbarung über die betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen getroffen, können Ihre Beschäftigten - sofern sie bei uns versichert sind - eine Prämie fürs Mitmachen erhalten. Dafür reicht eine Bestätigung über die Teilnahme an einer Maßnahme der Betrieblichen Gesundheitsförderung, welche bei uns eingereicht wird und schon erhalten die Mitarbeitenden ebenfalls einen Bonus von 35 Euro. Für die Förderung von besonderen Projekten benötigen wir einen Förderantrag, welchen wir Unternehmen gerne zur Verfügung stellen.


Ansprechpartner/Konakt

Falls Sie sich direkt an die dargestellten Krankenkassen wenden möchten, können Sie dies unter den folgenden Kontaktadressen tun:

IKK

www.ikk-classic.de/gesundheitsmanager

KKH firmenkunden@kkh.de
AOK Kontaktformular auf www.aok.de/fk
BARMER https://www.barmer.de/firmenkunden/kontakt-fuer-arbeitgeber
DAK https://www.dak.de/arbeitgeber-portal/kontakt_52692
TK https://www.tk.de/service/app/2038774/portalkontakt/kontakt.app


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