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EU-Verkehrskommissar im autonom fahrenden Lkw

03.04.2025 14:48 Uhr | Lesezeit: 4 min
EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas und Alexander Vlaskamp von MAN Truck & Bus vor einem autonomen Lkw
Alexander Vlaskamp, CEO MAN Truck & Bus (r.) begrüßte EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas in München
© Foto: VerkehrsRundschau/Gerhard Grünig

Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, hat sich bei einem Besuch bei MAN in München über den Stand zum autonom fahrenden Lkw erkundigt.

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Sein erster Besuch in Deutschland führte den neuen EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas, zu MAN Truck & Bus nach München. Alexander Vlaskamp (CEO) und Frederik Zohm (CTO) sprachen mit ihm über die Zukunftsthemen des Verkehrssektors. Tzitzikostas versprach in seiner Rede, sich für die Belange der europäischen Fahrzeugindustrie einzusetzen und betonte die Wichtigkeit der Themen Elektrifizierung, Automatisierung sowie Digitalisierung.

Alexander Vlaskamp seinerseits wies auf die Notwendigkeit eines möglichst schnellen Ausbaus der Ladeinfrastruktur hin und forderte ein Umdenken seitens der EU bei der CO2-Regulierung. Hintergrund ist der Aktionsplan von Tzitzikostas, einerseits die CO2-Emissionen des Straßengüterverkehrs signifikant zu senken, zugleich aber die Automobilindustrie als wichtigen Wirtschaftsfaktor des Kontinents zu stärken. „Europas Fahrzeughersteller müssen wir innovativ und wettbewerbsfähig halten“, so der EU-Kommissar in seinen Ausführungen. Sein wichtigster Punkt ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für nachhaltige und vernetzte Mobilität in Europa.  

MAN begrüßt den Aktionsplan der EU. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so MAN-CEO Alexander Vlaskamp. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und bereits den größten Transformationsprozess angestoßen, den es in unserem Unternehmen je gegeben hat.“ MAN bietet bereits vollelektrisch betriebene Busse sowie ein komplettes Gesamtgewichtsportfolio an Elektro-Lkw mit 12 bis 42 Tonnen mit Tagesreichweiten von bis zu 800 Kilometern an.

Einsatz für Hub-to-Hub-Verkehre geplant

Im Rahmen seines Besuches nutzte Tzitzikostas die Gelegenheit, einen autonom fahrenden Lkw über das Testgelände von MAN im Norden von München zu fahren. Der Einsatz solcher Fahrzeuge ist zunächst für so genannten Hub-to-Hub-Verkehre geplant. MAN hat im April 2024 als erster Nutzfahrzeughersteller eine Level-4-Erprobungsgenehmigung auf Basis des Gesetzes zum autonomen Fahren auf deutschen Autobahnen erhalten. Tzitzikostas zeigte sich begeistert von der neuen Technik und versprach noch einmal, die europäische Fahrzeugindustrie vor äußeren Gefahren zu schützen.

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