Brüssel. Die Europäische Union bringt Russland wegen Anti-Dumping-Zöllen vor die Welthandelsorganisation WTO. Aus Sicht von Moskau gelangen Kleinlaster aus Deutschland und Italien zu künstlich niedrigen Preisen auf den russischen Markt (Dumping). Dagegen wehrt sich Russland seit einiger Zeit mit Importzöllen.
Die EU hält dies nicht für gerechtfertigt und will nun Gespräche bei der WTO führen, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Falls die Beratungen nicht innerhalb von 60 Tagen zu einer Einigung führen, kann die EU eine Entscheidung der WTO einfordern. „Die Handelsbeschränkungen sind unvereinbar mit WTO-Recht“, erklärte die EU-Kommission. (dpa)