Turin. Legt ihn tiefer! das war eine Forderung der Daily-Fahrer, der Iveco jetzt nachkam. Jetzt ließen die Italiener die Hüllen fallen: Anfang Juni wird der neue Daily präsentiert. Seiner Rahmenkonstruktion und dem Prinzip „Motor vorn, Antrieb hinten”, bleibt er aber treu. Trotzdem will Iveco das Programm erweitern. Die Anstrengungen des Konstrukteure fokussierten sich vor allem auf problemloses Handling und einer verbesserten Ladekapazität sowie größeren Kastenvolumina, was nicht zuletzt durch die Absenkung der Ladekanten gelungen sein soll.
Die Ladevolumen wurden über neue Radstände und Gesamtlängen erhöht. Das führte zu neuen 18- und 20-Kubik-Versionen. Als bester Kompromiss zwischen Ladevermögen /-effizienz und Fahrzeuglänge gilt künftig der neue Daily mit elf Kubikmeter Ladevolumen.
Die Modelle bis 3,5 Tonnen sind mit einer neuen Federung an der Vorderachse ausgestattet. Neben einer Komforterhöhung und einer verbesserten Spurtreue ist es auch das Gewicht, das mit einem Plus in die Vorteilsliste eingeht. Die neue Federung an der Hinterachse bringt bei den einzelbereiften Modellen eine um 55 Millimeter niedrigere Ladekante als beim Vorgänger.
Die dritte Generation des Daily soll bis zu fünf Prozent weniger verbrauchen als der Vorgänger, was auch durch zusätzliche Leistungsstufen, Achsübersetzungen und Getriebe erreicht werden soll. Auch beim Komfort hat Iveco nach eigenen Angaben draufgepackt: Neu sind hier neben dem kompletten Rohbau die Geräuschdämmung und die Klimatisierung.
Produziert wird das Fahrzeug im italienischen Suzzara und in Valladolid, Spanien. Beide Werke hat der Iveco-Konzern dafür kräftig modernisiert. (gs)