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Viele Autofahrer für Tempolimit auf Autobahnen

31.03.2025 12:28 Uhr | Lesezeit: 3 min
Ein Verkehrsschild mit 120 steht neben einer befahrenen Straße
Die Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit
© Foto: Travel Photos/stock.adobe.com

Auf vielen Abschnitten der deutschen Autobahnen ist es erlaubt, ohne Tempolimit zu fahren. Aber soll das so bleiben? Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage dagegen.

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Eine Mehrheit der Autofahrer in Deutschland befürwortet die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen - aber mit rückläufiger Tendenz, wie aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Targobank hervorgeht. Die Frage, ob sie ein generelles Tempolimit befürworten, bejahten 57 Prozent der Befragten. 41 Prozent lehnten ein Tempolimit ab. Der Rest machte dazu keine Angaben.

Bei der gleichen Umfrage befürworteten in den vergangenen Jahren noch etwas mehr Autofahrer eine Höchstgeschwindigkeit. 2022 und 2023 sprachen sich jeweils 63 Prozent dafür aus - in der aktuellen Umfrage sind es sechs Prozentpunkte weniger.

Die 1002 befragten Autofahrer konnten auch die Höhe der aus ihrer Sicht angemessenen Limits angeben. Im Schnitt sprachen sie sich für 133 Kilometer pro Stunde aus und damit drei mehr als noch 2023. 

Zuvor wurde eine Studie des Bundesverkehrsministeriums zum Klimaeffekt eines möglichen generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen vorgelegt:

Koalitionsverhandler uneinig über Tempolimit

Ein generelles Tempolimit ist seit langem in der politischen Debatte.

Laut ADAC sind bundesweit rund 30 Prozent des Autobahnnetzes dauerhaft oder zeitweise geschwindigkeitsbeschränkt, hinzu kommen Baustellenbereiche. Derzeit gilt eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Die Ampel-Koalition hatte sich wegen des Widerstands der FDP nicht auf ein Tempolimit einigen können. 

In den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD sind Unterhändler uneins über die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen. Die SPD ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, die Unionsparteien lehnen eine Einführung ab, wie aus dem Papier der Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Über das Thema dürften nun die Chefverhandler der Parteien beraten.

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