Lubmin. Lubmin bei Greifswald wird sich nach Ansicht der Schweriner Landesregierung „zum größten Wirtschaftsstandort im Land“ entwickeln. Als Drehscheibe zwischen See- und Landweg profitiere der Nordosten immer mehr von der wirtschaftlichen Entwicklung und dem steigenden Transportaufkommen im Ostseeraum, sagte Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) heute bei der Einweihung des Industriehafens Lubmin. Zugleich erfolgte der erste Spatenstich für die Ansiedlung des Schiffbauzulieferers Modul- und Anlagenbau (MAB) Lubmin im Maschinenhaus des stillgelegten Atomkraftwerks. Insgesamt habe das Land den Bau des Hafens mit acht Liegeplätzen mit 35 Millionen Euro gefördert, sagte Ringstorff. Der Hafen ist Teil des Energie- und Industrieparks „Lubminer Heide“, mit dem nach dem Rückbau des Kernkraftwerks nicht mehr benötigte Grundstücke genutzt werden sollen. In Lubmin wird außerdem die neue Erdgaspipeline anlanden, die von 2010 an von Russland durch die Ostsee nach Deutschland führen soll. (dpa/sb)
Industriehafen Lubmin eingeweiht
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Ringstorff will Hafen zur Drehscheibe größter Standort