Kopenhagen. Der dänische Transport- und Logistikkonzern DSV ist in 2009 insbesondere im Air- und Sea-Cargo-Bereich, vor allem in den Destinationen Fernost stark gewachsen und sei nun deutlich „ausbalancierter“ aufgestellt. Das sagte Konzernchef Jens Bjorn Andersen vergangenen Donnerstag in Kopenhagen vor der Presse. Damit behauptete sich das Unternehmen im Jahr der Wirtschaftskrise besser als erwartet. Insgesamt erwirtschaftete DSV in 2009 einen Umsatz von 36 Milliarden DKK (umgerechnet 4,8 Milliarden Euro) und lag damit 3,8 Prozent unter dem Umsatz des Vorjahres. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sank von 259 Millionen Euro im letzten Jahr auf 228 Millionen Euro. Sorge bereiten Andersen indes nach wie vor die Länderorganisationen in Frankreich und Spanien. Das Deutschlandgeschäft habe sich jedoch trotz Krise gut geschlagen. Hier hätten die Restrukturierungsmaßnamen gegriffen, so Andersen. Deutschland befände sich - auch im Roadbereich – auf einem guten Weg, lobte der Konzernchef ausdrücklich die deutsche Landesorganisation. Auch die Kontraktlogistik-Aktivitäten des Konzerns hätten sich insgesamt im letzten Jahr gut entwickelt, führte der DSV-Chef aus. Sehr zurückhaltend fiel indes seine Prognose für das gesamte Unternehmen in 2010 aus: „drei bis sieben Prozent Umsatzwachstum“ seien vorstellbar. Genauere Zahlen könne er aufgrund der nach wie vor wirtschaftlich unsicheren Situation nicht nennen. (eh)
DSV Konzern: Umsatz sinkt trotz Krise nur um 3,8 Prozent

Lob von DSV-Konzernchef Jens Bjorn Andersen für die Landesorganisation Deutschland.