Modulare Aufbauten für Bahnsysteme, clevere Verladeplattformen und mit dem Imperator ein mehrfach ausgezeichneter Repräsentant unter den 45-Fuß-Wechselbehältern zählen zu den Themen der Wecon-Ausstellung am Stand 314 in Halle A6. „Unsere Kunden steuern gegen, um dem steigenden Druck durch Forderungen an einen geringen CO2-Ausstoß, durch den Mangel an Lkw-Fahrern und durch Staus auf den Straßen entgegenzuwirken“, berichtet Geschäftsführer Daniel Hemker über den aktuellen Markt mit höherem Bedarf und mehr Bewegung im Transportgeschäft. Trotz noch immer bestehender Defizite bei der Bahn sei die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene die naheliegende Alternative und ein klarer Trend.
Ein Beispiel der Münsterländer stammt aus dem Projekt m2 für DB Cargo: Die modularen Aufbauten für den Güterverkehr per Bahn umfassen bei Wecon neben klassischen Wechselbehältern auch spezielle Varianten, die über eine CSC-Abnahme verfügen. Insbesondere die Coil-Aufbauten bringen viele Vorteile mit:
- Der 20-Fuß-Wechselbehälter nimmt in drei Coil-Mulden mit einer Nutzlast von bis zu 30.000 Kilogramm schweres Transportgut auf.
- Der variable Transportbehälter ist einer der wenigen Wechselsysteme, die sowohl für den kombinierten Verkehr als auch für den Einzelwagenverkehr geeignet sind.
- Das Schiebebügelverdeck erleichtert die Kranbeladung ohne störende Dachelemente. Das Öffnen und Schließen des Verdecks ist auch von einer Seite aus möglich, sodass das Verladepersonal nicht um den gesamten Güterwagen zum Öffnen und Schließen gehen muss.
- Die Geometrie der Coil-Mulden sorgt für eine sichere Lagerung in Längsrichtung, sodass sie geschützt im Test sogar Stöße von über 2G bestanden.
Zum letztgenannten Punkt ist noch wichtig zu ergänzen, dass in Querrichtung eine sogenannte Klavierfingersicherung greift, die aufrecht in der Coil-Mulde liegt. Beim Absenken des Coils weichen die gefederten Klavierfinger auf Höhe des Coils nach unten. Direkt neben dem Coil bleibt der nächste Klavierfinger stehen, um es bei Beschleunigungen in Querrichtung zu sichern. Zusätzliche Elemente zu Ladungssicherung wie Zurrgurte müssen also nicht eingesetzt werden. Den zuverlässigen Schutz hat das System in dynamischen Tests beim TÜV nachgewiesen und wurde von der Prüforganisation zertifiziert.

Zuverlässiger Schutz auch dank Klavierfingersicherung
Zur Lagerung wäre noch zu ergänzen, dass in Querrichtung eine sogenannte Klavierfingersicherung greift, die aufrecht in der Coil-Mulde liegt. Beim Absenken des Coils weichen die gefederten Klavierfinger auf Höhe des Coils nach unten. Der nächste Klavierfinger direkt neben dem Coil bleibt stehen, um die Ladung bei Beschleunigungen in Querrichtung zu sichern. Zusätzliche Elemente zu Ladungssicherung wie Zurrgurte erübrigen sich daher. Den zuverlässigen Schutz hat das System in dynamischen Tests beim TÜV nachgewiesen und wurde von der Prüforganisation zertifiziert.